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Am Max-planck-institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg fand eine internationale Konferenz zur Integration des ukrainischen Privatrechts in den europäischen Raum des Rechts statt
Veröffentlicht am 14 Dezember 2016 17:28

Am 12. Dezember 2016 fand in Räumlichkeiten des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg die ganztägige englischsprachige Konferenz zum Thema „Integration of Ukrainian Private Law into the European Area of Justice" statt.

Generalkonsulin der Ukraine in Hamburg Oksana Tarasyuk nahm an der Konferenz teil und informierte die Teilnehmer über den jetzigen Stand und gegenwärtige dynamische Entwicklung des Privatrechts der Ukraine. „Die Anpassung des ukrainischen Privatrechts an die Standards der EU ist eine gewaltige Herausforderung, weil nicht nur zahlreiche Normen des Zivilgesetzbuchs sowie des Wirtschaftsgesetzbuchs der Ukraine geändert werden müssen, sondern darüber hinaus unzählige weitere Rechtsnormen“, betonte Generalkonsulin, „daher wird die Ukraine künftig noch viel mehr Unterstützung von erfahrenen Juristen aus den Mitgliedsstaaten der EU benötigen.“

Naben führenden Spezialisten des internationalen Privatrechts aus Deutschland (Jürgen Basedow, Harald Baum, Reiner Kulms, Wissenschaftler der Universitäten aus der norddeutschen Städten Kiel, Hamburg, Rostock, Vertreter der hanseatischen Justiz und Rechtsanwaltschaft) nahmen an der Veranstaltung auch Rechtswissenschaftler und Juristen aus der Türkei, Polen und China.  

In seinem Vortrag “EU Private Law in Ukraine: The Impact of the Association Agreement” schilderte Leiter des Instituts Prof.Dr. Jürgen Basedow die Problematik der Liberalisierung des ukrainischen Privatrechts und Einfluss des Assoziierungsabkommens zwischen der Europäischen Union und der Ukraine auf dessen Entwicklung. Andere Rechtswissenschaftler berichteten über die Anpassung nationaler Rechtssysteme anderer osteuropäischen Staaten an die EU-Standards und ihren Einfluss auf die gegenwärtige soziale und wirtschaftliche Entwicklung dieser Länder.

Die Vertreter der Nationalakademie für Rechtswissenschaften der Ukraine (V.Korol, V.Korolenko und V.Kochyn) berichteten zur Modernisierung des europäischen und ukrainischen internationalen Privatrechts, insbesondere vertraglichen Verpflichtungen, Reformen der Gerichtsbarkeit und des Zivilverfahrens in der Ukraine unter Berücksichtigung des Assoziierungsabkommens zwischen der Europäischen Union und der Ukraine.

Nach jedem Vortrag folgten intensive Gespräche und sachliche Diskussionen, während denen ukrainische Teilnehmer zahlreiche Fragen beantworteten.

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