Am 27. Oktober 2024, anlässlich des Tages der ukrainischen Sprache und Schrift, fand im Hamburger Kino „Abaton“ eine besondere Vorführung des Spielfilms „Das Haus „Slowo““ statt, die auf Initiative des Generalkonsulats der Ukraine organisiert wurde.
Vor einem voll besetzten Saal begrüßten der Kinoleiter Felix Grassmann, die Generalkonsulin Iryna Tybinka und der Regisseur des Films, Taras Tomenko, der via Online-Übertragung zugeschaltet war, die Zuschauer mit herzlichen Worten.
„Das Haus „Slowo““ ist nicht nur ein künstlerisches Werk, sondern auch eine wichtige Rekonstruktion des kulturellen Lebens in Charkiw der 1930er Jahre. Der Film vermittelt auf eindrucksvolle Weise die Atmosphäre jener Zeit, als Vertreter der ukrainischen Intelligenz auf der Suche nach Freiheit unter einem totalitären Regime zu Opfern stalinistischer Repressionen wurden. Er erinnert an den Kampf um das Recht auf Selbstausdruck, die ukrainische Sprache und Kultur – Themen, die leider auch heute noch von großer Relevanz sind.
Gemäß der Vereinbarung mit dem Kino werden die Einnahmen aus dem Ticketverkauf sowie die Spenden der Zuschauer nach der Vorführung für wohltätige Zwecke in der Ukraine verwendet.
Wir bedanken uns herzlich bei allen, die zur Organisation und Durchführung dieser bedeutenden Veranstaltung beigetragen haben: dem Kino „Abaton“ und Felix Grassmann für die Unterstützung und Bereitstellung des Saals, Olexiy Volynchyk für die Übersetzung, dem Team des Generalkonsulats der Ukraine in Hamburg – Violetta Khankevych, Oleksandr Blümel und Yaroslava Kyrychenko für die Vorbereitung der Veranstaltung sowie den Fotografen Harikrishnan N. und Olena Odoshevska.